Cartoon

    Cartoon

    Loriots Telecabinet

    D 1967–1972
    Deutsche Erstausstrahlung: 05.02.1967 ARD

    „Ein Streifzug durch die Welt des gezeichneten Humors.“

    Die erste Fernsehreihe mit Vicco von Bülow („Loriot“) war ein mehr oder weniger ernst gemeinter Versuch, dem gezeichneten Humor ein Podium zu bieten. Neben Portraits von Cartoonisten und Zeichnern wurden Comicstrips, -filme und Interviews von und mit bekannten Künstlern gezeigt, mehr und mehr aber auch Szenen, Parodien und kleine Zeichentrickfilme von Loriot selbst.

    Fortsetzung als Loriot

    DVD-Tipps von Cartoon-Fans

    Cartoon – Community

    Andreas Ziegler (geb. 1950) am 25.07.2009: Wer kann helfen !
    Wo finde ich eine DVD mit Loriots Serie Cart0on, in der er dem gezeichneten Humor ein Forum bot.
    Ich suche einen Cartoon , in dem 4 kleine Männchen mit Stroh-Hüten(Kreissägen)auf einem hohen Felsen ein 4 stimmiges Lied singen(sog. barber shop harmony) ??
    Jürgen (geb. 1955) am 02.10.2006: Ja, ich kann mich gut an den Cartoon mit Gertrud erinnern und ich suche diesen auch. wenn mir also jemand einen Tipp geben kann:-)
    Axel (geb. 1951) am 10.05.2006: Kann sich jemand an einen Cartoon aus England erinnern, der bei Cartoon ausgestrahlt wurde und in dem ein Mann nach seiner Gertrud suchte und sie aber nirgends finden konnte? Bin für jeden Tip dankbar....
    Dan (geb. 1982) am 11.12.2003: Ich erinenren mich an einen Cowboy Cartoon (einzel Film). 2 szenen sind mir noch im Kopf, einmal wird er im Boden eingegraben so daß nur ein Kopf heraus Guckt, und ihn dann ameisen (kleine schwarze punkte) angreiffen, die er mit seiner Zigarette besiegt. andererseits die letzte szene in der er den bösewicht erschisst und langsamen aufsetzen seiner Brille und anschliessend das Begräbnis-Thema auf einer Trompete Spielt. Ich brauche hilfe, da mich die Suche nun seit 2 Wochen in den Wahnsinn treibt.
    Thomas (geb. 1964) am 13.11.2003: Eigentlich braucht man zu Loriot nicht mehr viel sagen, alleine der Name steht für intelligenten Humor. Ein Meister seines Fachs der diese Tage übrigens 80 wird. Herzlichen Glückwunsch Loriot.

    Cartoon – News

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    Comedymagazin mit Loriot alias Vicco von Bülow, der damit seine Fernsehpremiere feierte.

    Die Reihe porträtierte bekannte Cartoonisten und Karikaturisten, berichtete über die Produktion von Trickfilmen und welche Zeichner gerade wo einen Preis für ihre Arbeit gewonnen hatten, und zeigte natürlich auch einige Zeichentrick-Sketche und Karikaturen dieser Künstler. Loriot selbst brachte Parodien auf aktuelles Zeitgeschehen, aber auch den ganz „normalen“ Alltag ein sowie Szenen mit seinen Knollennasen-Männchen. Hier saß er zum ersten Mal auf seinem später berühmten Sofa, das jedoch noch grau war, weil die Sendung 1967 natürlich in Schwarz-Weiß startete. Erst in späteren Farbfolgen wurde es rot. Zwischendurch hatte Loriot Trickfilmer oder Cartoon-Verleger als Studiogäste. Während er sie interviewte, saßen sie auf dem Sofa und Loriot auf einem Stuhl davor. In Folge 18 am 2. Januar 1972 zeigte er den Sketch „Auf der Rennbahn“ („Wo laufen sie denn?“) von Wilhelm Bendow, der bis heute oft Loriot zugeordnet wird, weil er zur Originaltonspur seine Männchen zeichnete. Running Gag waren die Unterbrechungen durch Herrn Störk (Alexander Störk), der immer wieder einfach so durch den Raum ging oder Dinge von einer Seite zur anderen trug, während Loriot Beiträge anmoderierte. Loriot ließ sich davon nicht stören, sondern bemerkte nur lapidar: „Das war Herr Störk, Sie kennen ihn ja.“ Selbst im Abspann, der jedes Mal anders war, waren noch Gags versteckt: In der ersten Folge wurden zwischen der üblichen Auflistung für Maske, Kamera und Regie u. a. die zuständigen Mitarbeiter für Kanalisation, Pyrotechnik und Gynäkologischen Schnelldienst aufgeführt.

    21 Ausgaben liefen in loser Folge im Abendprogramm, die meisten 30 bis 45 Minuten, die letzten fast eine Stunde lang. 1973 erhielt von Bülow für die Reihe einen Adolf-Grimme-Preis in Silber.

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