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    Achims Hitparade – Bild: harmonika LIED-TEXT-TV GmbH

    Achims Hitparade

    D 1989–2006
    215 Folgen
    Deutsche Erstausstrahlung: 23.11.1989 DDR1
    Alternativtitel: Musikantenkaiser

    Volkstümlicher Musikantenwettstreit mit Achim Mentzel, in der monatlich 8 Interpreten um den Titel „Musikantenkönig“ kämpften. Am Jahresende traten alle Gewinner schließlich noch einmal um den Titel des „Musikantenkaisers“ gegeneinander an.

    Bundesweit bekannt wurde Achim Mentzel vor allem durch die Parodien von Oliver Kalkofe, mit dem er sich später für die Moderation einiger „Mattscheiben“-Sondersendungen auch verbündete.

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    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    1989–1991 (DFF); seit 1992 (MDR). Volkstümliche Hitparade mit Achim Mentzel.

    Einmal im Monat kämpfen Interpreten, die meist „Ladiner“, „Edlseer“ oder „Feldberger“, aber auch schon einmal „Rachenputzer“, „Erbschleicher“ oder „De Randfichten“ heißen, um den Titel des Musikantenkönigs. Einmal im Jahr wird unter allen Königen der Musikantenkaiser gewählt. Das Publikum stimmt per Post, später auch übers Internet ab.

    23 Ausgaben liefen im DFF, dann setzte der MDR die Reihe fort. Mentzel war schon in der DDR als Sänger aufgefallen und moderierte einmal den Kessel Buntes. Im Westen wurde er vor allem durch Oliver Kalkofe bekannt, der ihn und seine Hitparade hartnäckig parodierte und Mentzel wahlweise mit einem überfahrenen Hamster oder einem Mopsgesicht verglich: ein „zottiges Urvieh, das beim Hundefriseur mal wieder keinen Termin bekommen hat“. Mentzel reagierte humorvoll und hatte bei irgendeinem Schülerlied in seiner Sendung in der Kulisse eine Tafel stehen, auf die mit Kreide geschrieben war: „Kalki ist dof.“ Irgendwie gewannen sie sich lieb und moderierten gemeinsam u. a. zwei DDR-Sonderausgaben von Kalkofes Mattscheibe.