3 nach 9

    3 nach 9

    D 1974–
    Deutsche Erstausstrahlung: 19.11.1974 NDR/RB/SFB III
    Alternativtitel: 3 nach 9 Classics / 3 nach 9 im Park

    Dienstälteste deutsche Fernseh-Talkshow von Radio Bremen, die alle vier Wochen freitags um 22.00 Uhr im NDR (und RB) Fernsehen läuft.

    3 nach 9 im Fernsehen

    Mo
    09.01.10:15–11:153satSMaden, Morde, Machtmissbrauch – Berichte von der dunklen Seite
    10:15–11:15
    Mo
    09.01.11:15–12:153satSDie Herrenrunde
    11:15–12:15
    Mo
    16.01.10:15–11:103satCBerliner Originale
    10:15–11:10
    Mo
    16.01.11:10–12:153satCVon Hoheiten und Hardrockern
    11:10–12:15

    3 nach 9 – Community

    Jürgen H (geb. 1961) am 03.05.2014: Ihr Beitrag Oder das Gespräch mit einer Früher mal Erfolgreichen Autorin Mit Ihren neuen Buch über Demenz ist Ja absolut Quatsch Sie hat mit Sicherheit nicht ihre Demenz oder Alzheimer erkrankte Gepflegt denn so ist es mit Sicherheit nicht wie sie es Schildert aber um Werbung für ein Buch zumachen und der NDR dafür auch noch Sendezeit zur verfügung stellt ist schon erstaunlich denn bei den Hohen Gebühren sollten sie sowas nicht zulassen. Denn ich Habe eine Demenz Kranke bis zum Tode gepflegt über 5 Jahre bin sogar Zu einer damals erkrankten Mutter gezogen denn das was die Dame da schildert ist so ein Blödsinn eine demenzkranke Person ist auch manchmal in kleinen zuglin auch normal und plötzlich wieder in ihrer eigenen Kindheit und es ist für den s der Familie der sich um die Person kümmert die Hölle und man muß immer gut gelaunt bleiben um der Person die letzten jahre ein angenehmes leben zu geben und man als Pflegender selbst alles aufgibt usw.. das worauf man achten muß und auch die Pflegekassen und Krankenkassen vielleicht auch dafür sorgen das die plegenden Personen auf sich selber achten müßen das der soziale kontakt zur aussen welt weg ist denn eine Demenz Kranke Person braucht 24 Std. Jemanden und Ich Glaube nicht das die Autorin sowas Getan Hat denn dann Hätte sie ein besseres Buch geschrieben aber was erzählt man nicht so alles um Werbung für sich selbst zu machen
    Stefan Nicolai (geb. 1966) am 10.03.2013: Habe" 3 nach 9" immer wegen der musikalischen Einlagen mit Gottfried Böttger am Klavier gesehen.Mit fetzigem Boogie Woogie zeigte er jedem Piano, dass seine Hammerchen keinen freien Willen hatten , sondern es unter seinen Händen nur noch den Saiten nach allen Regeln der Kunst besorgen konnten.Einmal hieß es:"Jetzt bekommt Gottfried wieder etwas an den Tasten zu tun..." Er hat derart in die Tasten gehauen, dass das arme Klavier zu wackeln begann. Aus Klavier wurde kuzerhand Klawackel...
    Karin Herberth am 19.08.2009: Keine Minute wollte ich verpassen während der sehr gefühlvollen letzten Sendung von 3 nach 9 mit Amelie Fried. Ich mußte bei dem Lied von Reinhard Mey natürlich weinen, aber dann zum Schluß auch mit Tränen in den Augen lachen, da der eingespielte Beitrag zu Thema Wunschlied wirklich zu köstlich war. Ist Abschied nun ein schweres Schaf oder scharfes Schwert ?? Giovanni die Lorenzo weiß wohl genau was er verliert sie waren beide ein eingespieltes Team und einfach unschlagbar.Einfach Spitze ! Ohne Amelie Fried hat die Sendung für mich ihren Reiz verloren. Schade, schade. Sie ist unersetzbar. Sie muß wiederkommen !!! Aber nicht alleine, nicht mit jemand anderem. Nur mit Giovanni die Lorenzo. Darauf warte ich.
    Heidrun Friederich (geb. 1944) am 19.01.2009: Ich kann mich dem Kommentar von Jürgen nur anschließen. Wie ist es möglich, dass die Moderatoren von Drei nach 9 sich derart im Ton vergreifen. Noch in der Sendung hätte man sich bei Herrn Scholl-Latour entschuldigen müssen. Für mich ist diese Sendung zukünftig gestorben.
    Jürgen (geb. 1943) am 16.01.2009: Ich werde mir künftig politische Diskussionen mit der Beteiligung von Frau Fried nicht mehr anschauen/-hören. Die Art, wie ein Journalist wie Peter Scholl-Latour als gealterter Kasper in der Diskussion um den Krieg in Gaza hingestellt wurde, war unerträglich. Drei nach 9 hat an Niveau seit diesem Abend stark verloren

    3 nach 9 – News

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    Seit 1974. Legendäre Talkshow.

    Dieter Ertel, Programmdirektor bei Radio Bremen, störte, dass im Fernsehen fast alles vorproduziert wurde, auf dass es technisch und politisch einwandfrei sei. Gemeinsam mit Michael Leckebusch (Beat-Club, Musikladen) als Regisseur wollte er in Bremen ein Live-Experiment wagen, ohne starres Schema, ohne Zeitbeschränkung. Die Talkshow wollte sich – anders als etwa Je später der Abend – ausdrücklich nicht an amerikanischen Vorbildern orientieren. Drei Moderatoren saßen an drei verschiedenen Tischen und führten einzeln Gespräche, Redaktion und Regie saßen sichtbar mit im Studio. Der Start war eine Sensation. Fast alle Zuschauer regten sich auf, weil die Moderatoren so respektlos mit den Gästen umgingen … 

     … und schalteten immer wieder ein. In III nach neun stritt ein Hausbesetzer mit dem Wohnungsbauminister, ein Schaf pinkelte ins Studio, ein Kameramann ließ seine Kamera stehen, um mit Wienerwald-Chef Jahn zu diskutieren. Und die Redaktion kommentierte das Chaos in den ersten Jahren mit bissigen Untertiteleinblendungen.

    Im Lauf der Zeit wurde die Sendung zahmer und konventioneller; spätestens seit 1990 unterscheidet sie sich praktisch nicht von anderen Plauderrunden, außer dadurch, dass zwischendurch Gottfried Böttger am Klavier spielt. Die wichtigsten Moderatoren waren – zunächst immer zu dritt, später auch zu zweit: Marianne Koch (bis 1982), Wolfgang Menge (bis 1982), Gert von Paczensky (1974–1975), Karl-Heinz Wocker (1975–1982), Carmen Thomas (1975–1982), Lea Rosh, Dagobert Lindlau und Günter Nenning (alle 1982–1989), Juliane Bartel (1990–1998), Randi Crott (1990–1991), Giovanni di Lorenzo (seit 1990) und Amelie Fried (seit 1998).

    III nach neun erhielt 1976 einen Grimme-Preis mit Bronze. Die Sendung läuft freitagabends.

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