Bild: ZDF/[m] Pablo Bach/Liga 01 Computerfilm, Britta Krehl
    2030 – Aufstand der Alten – Bild: ZDF/[m] Pablo Bach/Liga 01 Computerfilm, Britta Krehl

    2030 – Aufstand der Alten

    D 2007
    Deutsche Erstausstrahlung: 16.01.2007 ZDF

    Im Jahr 2030 wird jeder dritte Deutsche älter als 60 Jahre alt sein. Immer weniger Junge müssen dann immer mehr Senioren versorgen, einem Rentner wird nur noch ein Erwerbstätiger gegenüberstehen. Der Generationenvertrag steht vor der Auflösung, das gesamte Renten- und Pflegesystem ist in Frage gestellt und die Rationalisierung medizinischer Leistungen scheint unausweichlich.

    Vor diesem Hintergrund spielt „2030 – Aufstand der Alten“. Eine „Doku-Fiction“, die in der Zukunft spielt, ein neues Fernsehformat entwickelt von ZDF und Ziegler-Film: „2030 – Aufstand der Alten“ ist weder ein reines Fernsehspiel noch eine traditionelle Dokumentation, sondern die Verbindung von beidem: hochwertiges Erzählfernsehen mit dokumentarischem Anteil, basierend auf einer soliden Grundlage recherchierter Fakten.

    „2030 – Aufstand der Alten“ wurde in Berlin, Brandenburg sowie in Südspanien mit 750 Schauspielern und Statisten produziert. Ergänzt werden die Spielszenen durch aufwändige Computeranimationen. (Text: ZDF)

    DVD-Tipps von 2030 – Aufstand der Alten-Fans

    2030 – Aufstand der Alten – Community

    Magdalene (geb. 1960) am 22.02.2011: Beide Filme (Aufstand der Alten und Aufstand der Jungen) sollten Pflichtfilme in den Abschlussklassen der Schulen werden. Die jungen Leute sollten wissen, was ihnen bevorsteht, wenn jetzt nicht gegengesteuert wird. Sie müssen lernen, dass die Ellenbogen-Mentalität und die politisch gewollte Spaltung der Altersgruppen keine Lösung für die kommenden Probleme sind.
    D.Hauck (geb. 1955) am 14.09.2008: Ich beneide die jungen Menschen die heute ins Berufsleben eintreten werden oder bereits eingetreten sind nicht.Was erwarten sie mal von diesem Staat oder können sie mal erwarten.Eigentlich nicht sehr viel.Sie werden wohl bis 70 schuften müssen und wenn sie nicht vorher sterben dann werden sie ihren Altersruhestand bestimmt nicht lange geniessen könen.Es fehlen seit den 60.Jahren schon mindestens 2 ganze Generation die nicht geboren wurden.Die Auswirkungen beginnen bereits sich zu zeigen. (Fachkräftemangel)Und es wird noch schlimmer werden. Durch unser Schulsystem das stark refombedürftig ist wird den jungen Menschen nicht mehr ausreichendes Wissen vermittelt und somit die Chance für einen soliden Beruf jedwelcher Art von vornerein verwehrt. Ob es schon zu spät ist wird sich zeigen.jedenfalls ist die Politik gefordert.
    IF (geb. 1949) am 17.01.2007: Genau dieses Problem werden wir haben. Die Politiker sollten mal darüber nachdenken. Denn 25 Jahre wurde für junge Familien nichts getan, im Gegenteil, mit zwei Kindern war es schon schwierig eine Wohnung zu bekommen. Kein Vermieter wollte Kinderlärm. Berufstätige Mütter mußten kündigen. Es gab keinen Erziehungsurlaub. Jetzt ist es vielleicht noch Zeit die Weichen zu stellen. Was wird für die MÜtter getan, die sich auch heute noch "nur" der Kindererziehung widmen. Das sind die ärmsten im Jahre 2030
    B. Stasch (geb. 1981) am 11.12.2006: Das ist genau das Problem, vor dem wir bereits in der Realität stehen. Welche Ausmaße es in der Zukunft annehmen wird, ist vielen noch nicht bewußt oder wird beschwichtigt. Dabei werden Alte das Hauptproblem darstellen. Zwar nicht erst in den 30ern des 21.Jh, deutlich spürbar wird es erst in den 50ern, wenn Jahrgänge aus starken Geburtenjahren in das "rentenfähige" Alter kommen. Da aber bereits jetzt ein Geburtenrückgang da ist, wird sich das Problem früher oder später von selbst lösen. Was man braucht, ist die richtige Politik.

    Cast & Crew

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